Wirtschaftlichkeit sichern. Risiken minimieren. Ertrag stabilisieren.
Wir finden Hotspots, defekte Bypassdioden und ausgefallene Strings, bevor sie Ertrag kosten – mit radiometrischer Wärmebild- und RGB-Kamera, im laufenden Betrieb und für Anlagen in ganz Bayern und Süddeutschland.
✓ Auswertung nach IEC TS 62446-3
✓ Thermografie zertifiziert nach DIN EN ISO 9712 · Mitglied im VATH
✓ Befliegung ohne Abschaltung der Anlage
Eine PV-Anlage ist ein Kraftwerk. Viele Defekte sind mit bloßem Auge unsichtbar, kosten aber jeden Tag Ertrag. Im Wärmebild zeigen sie sich als Temperaturunterschied – eindeutig, messbar und modulgenau lokalisierbar.
✓ Zell-Hotspots, Zellbruch und Mikrorisse
✓ Aktive oder defekte Bypassdioden
✓ Ausgefallene Strings und Module
✓ Verschmutzung und Teilverschattung
✓ Delamination, Hagel- und mechanische Schäden
✓ Ertragsverlust – sofort oder schleichend
✓ Beschleunigte Degradation der Module
✓ Thermische Überlastung bis hin zum Brandrisiko
✓ Verlorene Garantie- und Gewährleistungsansprüche
✓ Ungeplante Ausfälle und höhere Wartungskosten
✓ Abnahme einer neuen Anlage
✓ Vor Ablauf der Gewährleistung
✓ Bei Ertragsabweichungen im Monitoring
✓ Nach Hagel, Sturm oder Blitzschlag
✓ Als jährliche Zustandsprüfung, für Versicherer oder Investoren
Echte Wärmebilder aus unseren Einsätzen. Jeder Befund wird im Bericht mit Wärmebild, RGB-Foto, Temperaturdifferenz und Modulposition dokumentiert.
Eine ganze Modulgruppe ist gleichmäßig wärmer: Der String speist nicht ein, etwa wegen einer ausgelösten Sicherung, eines defekten Steckers oder eines Wechselrichterfehlers. Der Ertrag des gesamten Strings fehlt.
Ein Drittel des Moduls ist deutlich wärmer: Die Bypassdiode überbrückt einen Substring, typischerweise wegen Zellschäden oder einer defekten Diode. Rund ein Drittel der Modulleistung geht verloren.
Punktuelle Erwärmung einzelner Zellen durch Zellbruch, Mikrorisse oder Verschmutzung. Unbehandelt beschleunigen Hotspots die Degradation und können im Extremfall zum Brandrisiko werden.
Die Folge im Tageslicht: Zellverfärbung durch dauerhafte Überhitzung.
Aus der Praxis
Befliegung mit radiometrischer Wärmebild- und RGB-Kamera im laufenden Betrieb, Auswertung nach IEC TS 62446-3. Hotspots und weitere Auffälligkeiten wurden frühzeitig erkannt, modulgenau lokalisiert und in einem normgerechten Bericht an den Betreiber übergeben.
„Danke für die Transparenz – so macht Arbeiten Spaß.“
Teamleitung Service & Wartung, Energieversorger
Die technische Spezifikation IEC TS 62446-3 legt fest, wie Thermografie an PV-Anlagen durchgeführt und dokumentiert wird. Daran halten wir uns – damit Ihr Bericht belastbar und vergleichbar ist.
Schritt 1
Anlagendaten und Stringplan sichten, Luftraum und Genehmigungen prüfen, Flugplan und Termin auf das Wetter abstimmen.
Schritt 2
Radiometrische Wärmebild- und RGB-Aufnahmen bei ausreichender Einstrahlung – im laufenden Betrieb, ohne Abschaltung und ohne Begehung der Modulfelder.
Schritt 3
Jede Auffälligkeit wird klassifiziert, die Temperaturdifferenz gemessen und der Befund Modul und String zugeordnet – durch einen zertifizierten Thermografen.
Schritt 4
Befundliste mit Position, Wärmebild und RGB-Foto je Befund, Priorisierung und Handlungsempfehlung. Ideal für Wartung, Gewährleistung und Versicherer.
✓ Einstrahlung mindestens 600 W/m² und stabile Wetterlage
✓ Anlage im Normalbetrieb unter Last
✓ Radiometrische Wärmebildkamera und RGB-Kamera parallel
✓ Dokumentation der Umgebungsbedingungen im Bericht
✓ Bewertung durch einen nach DIN EN ISO 9712 zertifizierten Thermografen
Thermografie setzen wir auch an Gebäuden und Anlagen ein – mehr zur Leckortung und Gebäudediagnose und zur Industrie- und Infrastrukturinspektion.
Ab-Preise zur Orientierung – Ihr verbindliches Festpreis-Angebot erhalten Sie nach Angabe Ihrer Anlagendaten. Sie wählen Anlagengröße und Paket, wir liefern einen normgerechten Inspektionsbericht.
Rechenbeispiel Solarpark 3 MWp
Ein 3-MWp-Park erzeugt in Bayern rund 3.000 MWh pro Jahr.
Schon 2 % Minderertrag durch unentdeckte Defekte kosten je nach Vergütung 4.500–7.500 € pro Jahr – eine Inspektion Größe L kostet ab 1.690 €.
Auch bei Gewerbedächern gilt: Ein einziger ausgefallener String kann mehr kosten als die Inspektion ab 390 €.
bis 250 kWp
Gewerbe-, Landwirtschafts- und Hallendächer
bis 2 MWp
große Dachanlagen und kleine Freiflächenanlagen
bis 10 MWp
Solarparks und Freiflächenanlagen
Parks ab 10 MWp: Staffelpreis pro kWp. Mehrere Standorte oder private Dachanlagen: individuelles Festpreis-Angebot.
Paket 1
Einmalige Inspektion – Klarheit über den Zustand Ihrer Anlage.
✓ Befliegung Wärmebild (radiometrisch) + RGB
✓ Auswertung nach IEC TS 62446-3
✓ Befundliste mit Modulposition
✓ Inspektionsbericht (PDF)
S → ab 390 €
M → ab 790 €
L → ab 1.690 €
Ideal für: Erstinspektion, Abnahme, nach Hagel oder Sturm
Paket 2
Für Betreiber, die Defekte wirtschaftlich priorisieren wollen.
✓ Alles aus Paket 1
✓ Priorisierung nach Dringlichkeit
✓ Abschätzung des Ertragsverlusts
✓ Maßnahmenempfehlung & Befundkarte
S → ab 590 €
M → ab 1.190 €
L → ab 2.490 €
Ideal für: Gewährleistungsfall, Ertragsabweichung, Versicherer
Paket 3 · Empfehlung für Solarparks
Rahmenvertrag mit jährlicher Inspektion – Zustand und Entwicklung Ihrer Anlage im Blick.
✓ Alles aus Paket 2
✓ Jährliche Inspektion zum Vorzugspreis
✓ Trendanalyse: neue vs. bekannte Befunde
✓ Audit-/Versicherungsbericht & Management-Zusammenfassung
S → ab 490 € je Inspektion
M → ab 990 € je Inspektion
L → ab 2.190 € je Inspektion
Ideal für: Investoren, Energieversorger, Betriebsführer
Immer enthalten: Einsatzplanung inkl. Luftraumprüfung, Befliegung im laufenden Betrieb, Auswertung durch zertifizierten Thermografen, Inspektionsbericht als PDF, Anfahrt in Bayern bis 100 km.
Optional: radiometrische Rohdaten · Befundkarte als KMZ-/GIS-Export · Nachkontrolle nach Reparatur. Alle Preise netto zzgl. MwSt.
Anlagengröße in kWp, Standort, Anlagentyp und Anlass angeben – Sie erhalten einen verbindlichen Preis statt eines „ab“.
Festpreis-Angebot anfordernEine Thermografie ist nur so gut wie die Person, die sie auswertet. Bei PRODRONEER kommen Messtechnik, Normwissen und ingenieurtechnische Bewertung aus einer Hand.
Thermografische Bewertung auf Basis zertifizierter Fachkompetenz nach DIN EN ISO 9712. Als Mitglied im VATH – Verband für Angewandte Thermografie – arbeiten wir nach anerkannten Standards.
Inspektion und Bericht nach IEC TS 62446-3 mit radiometrischen Messdaten. Ergebnisse sind reproduzierbar, nachvollziehbar und über mehrere Jahre vergleichbar.
EU-Fernpilotenzeugnisse A1/A3 und A2, Betriebsgenehmigung in der Kategorie „Specific“ nach Standardszenario (STS) und gewerbliche Drohnen-Haftpflichtversicherung.
Kosten, Ablauf, Wetter und Bericht – die wichtigsten Antworten kurz und konkret.
Eine einmalige PV-Inspektion mit Thermografie-Drohne kostet bei PRODRONEER ab 390 € netto für Dachanlagen bis 250 kWp, ab 790 € bis 2 MWp und ab 1.690 € für Solarparks bis 10 MWp. Enthalten sind Einsatzplanung, Befliegung im laufenden Betrieb, Auswertung nach IEC TS 62446-3, der Inspektionsbericht und die Anfahrt in Bayern bis 100 km. Mit Priorisierung und Ertragsabschätzung (Paket 2) ab 590 €, im Rahmenvertrag ab 490 € je Inspektion. Größere Parks rechnen wir mit Staffelpreis pro kWp. Ein verbindliches Festpreis-Angebot erhalten Sie nach Angabe Ihrer Anlagendaten.
Die Drohne überfliegt die Anlage mit einer radiometrischen Wärmebildkamera und einer RGB-Kamera, während die Module unter Last Strom erzeugen. Defekte Zellen, Bypassdioden oder Strings erwärmen sich stärker als intakte Module und werden im Wärmebild als Temperaturunterschied sichtbar. Jeder Befund wird klassifiziert, Modul und String zugeordnet und im Bericht dokumentiert.
Typische Befunde sind Zell-Hotspots, Zellbruch und Mikrorisse, aktive oder defekte Bypassdioden, ausgefallene Strings und Module, Verschmutzung und Teilverschattung sowie Delamination, Hagel- und mechanische Schäden. Elektrische Ursachen wie defekte Stecker oder Sicherungen zeigen sich oft indirekt, etwa als ganzer String ohne Einspeisung.
Nein. Die Anlage muss im Gegenteil im Normalbetrieb laufen, denn nur unter Last werden Defekte thermisch sichtbar. Die Befliegung erfolgt aus der Luft, ohne Begehung der Modulfelder und ohne Ertragsausfall.
Nach IEC TS 62446-3 ist eine Einstrahlung von mindestens 600 W/m² bei stabiler Wetterlage nötig – also möglichst wolkenfreier Himmel, trockene Module und wenig Wind. In Bayern ist das vor allem vom Frühjahr bis in den Herbst gegeben. Den Termin stimmen wir kurzfristig auf die Wetterlage ab.
Eine Dachanlage ist meist in ein bis zwei Stunden beflogen, ein Solarpark mit mehreren MWp in der Regel an einem Tag. Den Inspektionsbericht erhalten Sie anschließend innerhalb weniger Werktage – den genauen Liefertermin nennen wir im Angebot.
Anlagen- und Umgebungsdaten, eine Befundliste mit Fehlerklasse, Temperaturdifferenz und Modulposition sowie Wärmebild und RGB-Foto je Befund. Ab Paket 2 kommen Priorisierung nach Dringlichkeit, Abschätzung des Ertragsverlusts, Maßnahmenempfehlung und eine Befundkarte hinzu.
Der Bericht folgt IEC TS 62446-3 und dokumentiert Messbedingungen und Befunde nachvollziehbar. Damit eignet er sich als Nachweis gegenüber Errichter, Modulhersteller und Versicherer, etwa im Gewährleistungs- oder Schadensfall. Ob ein Bericht im Einzelfall anerkannt wird, entscheidet der jeweilige Empfänger.
Für Gewerbe-, Industrie- und Hallendächer, große Dachanlagen, Freiflächenanlagen und Solarparks. Kleinere Privatanlagen prüfen wir auf Anfrage.
PRODRONEER aus Kranzberg: Die thermografische Bewertung erfolgt auf Basis zertifizierter Fachkompetenz nach DIN EN ISO 9712, PRODRONEER ist Mitglied im VATH. Geflogen wird mit EU-Fernpilotenzeugnissen A1/A3 und A2, Betriebsgenehmigung in der Kategorie „Specific“ (STS) und gewerblicher Drohnen-Haftpflichtversicherung.
PRODRONEER hat seinen Sitz in Kranzberg (Landkreis Freising) und inspiziert PV-Anlagen in ganz Bayern und Süddeutschland – vom Großraum München bis in die Region Nürnberg. Die Anfahrt bis 100 km ist in Bayern im Preis enthalten; auf Anfrage sind wir auch deutschlandweit und in Österreich im Einsatz.
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